Test: Powershot Pinball Constructor Flipper mit Editor
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von: Frank Keilacker |
Oxygen hatte eine clever klingende Idee: Warum sollte man es DS-Besitzern nicht ermöglichen, ihre eigenen Flippertische zu konstruieren und diese per Gamesharing an Freunde zu versenden. Ob diese sich allerdings darüber freuen oder mit der Kündigung der Freundschaft drohen werden, erfahren Sie in unserem Test.
Wie der Name schon sagt, ist das Herzstück dieses Spiels der Editor. Dort gibt es eine Vorauswahl aus sage und schreibe 6 (!) Tischvorlagen, an denen sich recht wenig verändern lässt. Im oberen und unteren Bereich des Bildschirms lassen sich bis zu sechs Bumper-Arten platzieren ? weitere Eingriffsmöglichkeiten in die Tischgestaltung gibt es nicht. Wer mit diesem Editor einen gelungenen Flipper bauen kann, darf sich getrost als Genie bezeichnen lassen.
Das Elend setzt sich bei den drei vorgefertigten Tischen fort, die immerhin mit etwas mehr Elementen aufwarten. Allerdings muss man zwei von diesen erst freispielen, doch nur sehr geduldige Zeitgenossen werden sich dieser Aufgabe stellen. Den zu allem Überfluss hat auch noch die Kugel im Physikunterricht geschlafen und verhält sich kaum berechenbar. So kann man ihr ?Ableben? selbst bei bester Spielweise häufig nicht verhindern.
Da fällt schon kaum mehr auf, dass man das Hauptmenü nur durch Drehen per Touchscreen aktivieren kann, Flippertische maximal einen sieben Zeichen langen Namen haben können, die Musikuntermalung grausam ist und der eigene Name im Einzelspielermodus nicht gespeichert wird.
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